IDENTITÄT und VERWIRKLICHUNG

Weißt Du, wer Du bist?


Weißt Du wer Du bist; was Du willst; und lebst Du Deine wahre Identität?

Besonders heute, wo der letzte Keim des individuellen Seins, im wahrsten Sinn des Wortes, zu ersticken droht?

Was wir beobachten ist eine Weltbevölkerung, die Masken trägt.

Das ist nichts Neues. Vor März 2020 war das auch schon so. Lediglich mit dem Unterschied, dass die Masken noch nicht sichtbar waren.

Zuvor waren es die Masken falscher Identitäten, die der Großteil der Menschen trug.

Das sich dies nun in die 3. Dimensionsdichte manifestiert hat, ist ein deutliches Lehrbeispiel dafür, wie die Gesetzmäßigkeiten von Verwirklichung funktioniert.


Lerne

Es beginnt im feinstofflichen Raum. Im GEIST. Alles was ist beginnt im Geist.

Der Geist steht für den Glauben. Glaube ist gleichzusetzen mit Gedanken. Denn was der Mensch denkt, das glaubt er. Beliefs, wie man Glaubenssätze und innere Überzeugungen im Fachjargon nennt, beschreiben die innere, unumstößliche Wahrheit eines Menschen.

„Am Anfang war das Wort.

Der Glaube versetzt Berge.

Nach Eurem Glauben soll Euch geschehen.“

Zitate aus der Bibel


Bewusst oder bewusstlos

Viele Jahrzehnte lang verbarg der Mensch seine Identität unter einstudiertem Verhalten. Er nahm Überzeugungen und den Glauben an anders sein zu müssen, um erfolgreich, anerkannt oder geliebt zu sein. Der Mensch trug unsichtbare Masken. So war es ihm möglich eine Stellung in der Gesellschaft einzunehmen und oft sein Leben lang zu halten. Ein Rollenspieler auf einer Bühne, dessen Drehbuch andere schrieben.

Nur wenige entwickelten die innere Unabhängigkeit und den Mut sich von diesen unwahren Identitäten zu befreien. Sie legten die Masken ab oder setzten diese gar nie auf. Diese ‚Anders-Menschen‘ fielen auf. Waren stets schwer in das Gesellschaftskonstrukt zu integrieren. Woran lag es?


Selbstdenker und Nachdenker

Wessen Gedanken denkt ein Mensch?

Der Rollenspieler glaubt an ein Drehbuch. Schon früh wird dem Menschen erklärt, welches Denken gut oder schlecht ist. Stets auf der Suche nach Fehlern lernte der „Normal“ gemachte Mensch Fehler zu fürchten. Die Strategie, dem gefürchteten Versagen zu entrinnen, ist einfach. Sie lautet: „Denke nach den vorgegebenen Gedanken.“

Das Bedeutet, Glaube, was alle glauben. In letzter Konsequenz erzeugt dies ein Verhalten, wie sich alle verhalten. Das beschreibt das Prinzip der „nachDenker“.

Fußnote

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum jedes Wohnzimmer, je nach Generation, mehr oder weniger gleich aussieht? Die sogenannte individuelle Note zeigte sich zuletzt eher dadurch, ob jemand bei Ikea oder bei Kika einkauft.

Der Nachdenker liebt es, der Regel nach zu denken. Denn Vor- oder Selbstdenker zu sein, könnte bedeuten Fehler zu machen. Fehler – nach dem Maßstab der akzeptierten Norm. Anders zu sein als die Masse, herauszuragen, nicht mehr nahtlos angepasst zu sein, das schürt tiefste Ängste.

Aus dem Grund werden von dieser Menschengruppe Selbstdenker oftmals als eine potentielle Gefahr empfunden. Die Lernaufgabe besteht hier, anders sein als Chance zu erkennen.



Ein befreundeter Psychotherapeut äußerte sich kürzlich bezeichnend zu dem Thema.

„Wir wurden gelehrt in Würfeln zu denken. Würfel lassen sich leichter stapeln.“

So, seine Worte.






Selbstdenker hingegen sind frei von Konventionen. Sie „ecken“ an. Sie sind nicht stapelbar. Nicht berechenbar. Nicht lenk- oder kontrollierbar. Eine unangenehme Eigenschaft für eine, wie auch immer geartete Kontrollinstanz.

Echte Individualisten bauen sich ihre eigene Welt. Sie binden sich weder an Versicherungen noch akzeptieren sie Knebelverträge. Sie wissen genau wer sie wirklich sind. Massenware liegt ihnen nicht. Selbstdenker kennen ihre Stärke. Sie haben innere Angstprogramme überwunden, und diese durch Selbstbewusstsein und das Wissen über ihren Selbstwert, eingetauscht.